Depression

Depression

Depression, Symptome, Behandlung – was Sie wissen sollen

Depression ist eine Krankheit, die sehr häufig älteren Patienten betrifft. Einsamkeit, der Verlust von geliebten Menschen, der Ruhestand, die Abhängigkeit von anderen Menschen, das oft mit verschiedenen Krankheiten einhergeht, können sich negativ auf die Psyche eines älteren Menschen auswirken.

Laut Statistik hat jeder dritte Mensch, der das Rentenalter überschritten hat, hat Symptome einer Depression.

Die Benennung der Symptome und die Behandlung dieser psychischen Erkrankung bleiben Ziele dieses Artikels. Viele Senioren leiden nämlich unter einer Depression, obwohl Sie sich dieser Krankheit nicht bewusst sind. Sollten Sie manche von den unten angebrachten Beschwerden bei sich oder bei Ihren Liebsten bemerkt haben, dann erzählen Sie das Ihren Arzt. Dadurch machen Sie den ersten Schritt und bleiben nicht alleine mit dem Problem.

Was sind die Symptome einer Depression?

  •  Veränderlichkeit der Stimmung – oft Traurigkeit und Weinen
  • Apathie
  • Desinteresse
  • Schlafstörungen
  • geringes Selbstwertgefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Angst
  • Verlust des Sicherheitsgefühls
  • körperliche Symptome – Schmerzen (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Neuralgien)
  • negative, traurige Zukunftsvisionen
  • Energieverlust, geschwächter Zustand

im fortgeschrittenen Stadium

  • ein völliger Mangel an Lust zu leben
  • längere Bett- oder Schlafzeiten
  • Vernachlässigung der  Körperhygiene
  • Selbstmordgedanken

Die Behandlung

Der Behandlung von Depressionen sollte eine zuverlässige und komplexe psychiatrische und psychologische Diagnose (durch einen klinischen Psychologen) vorausgehen, denn eine korrekte Diagnose hängt von der richtigen Wahl der Behandlungsmethoden ab, sowohl der pharmakologischen als auch der psychotherapeutischen, die ihrerseits die gewünschte Wirksamkeit des Heilungsprozesses bestimmen. Was im gesellschaftlichen Bewusstsein als Depression interpretiert wird, muss sich nicht zwangsläufig als solche erweisen. Ähnliche Symptome treten auch bei verschiedenen psychischen Störungen auf. Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale können z.B. der Grund für Traurigkeit, Depression, Tendenz zur Isolation, Rückzug von Lebensaktivitäten und „depressive Lebensweise“ sein. Störungen mit organischer Grundlage können auf die Entwicklung einer Depression hindeuten.

Menschen, die an Depression leiden, werden in der Regel von einem Psychotherapeuten behandelt und Antidepressivum von einem Spezialisten ausgewählt. Die Behandlung von Depressionen sollte nach der Besserung 6-9 Monate dauern; sie wird jedoch individuell festgelegt. Antidepressiva entfalten ihre Wirkung erst einige Zeit nach der Behandlung.

Nicht nur Ärzte können helfen

Auch der Kontakt mit anderen Menschen, die Unterstützung der engsten Vertrauten und das gemeinsame Freizeitgestaltung sind hilfreich im Kampf gegen Depression. Eine solche Person sollte nicht denken, dass sie eine Last für die übrigen ist, wir sollten ihr viel Interesse entgegenbringen und ihr zeigen, dass sie für uns wichtig ist. Da Depression oft mit dem Gefühl der Nutzlosigkeit einhergehen, lohnt es sich, den Erkrankten zu ermutigen, zum Familienleben beizutragen – zum Beispiel die Enkelkinder zu betreuen oder ein Familientreffen zu organisieren.

Aufgabenerteilung und Aktivitäten

Die Isolation im Haus und die Einsamkeit beeinflussen die Stimmung der Kranken negativ, deshalb sollte ihr Zeitplan körperliche und mentale Aktivität beinhalten – gemeinsame Spaziergänge, Rehabilitation, sowie Hilfe bei kleineren Hausarbeiten. Je mehr Aktivitäten desto besser – die Erteilung der kleinen Anweisungen und dann das kleinste Lob von den Familienmitglieder tragen zu besserer Kondition bei.

Einige Städte führen spezielle Aktivierungsaktionen für Senioren durch, die es den Pensionierten erleichtern sollen, Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen. Es gibt auch Universitäten des Dritten Lebensalters, die die Möglichkeit bieten, neue Fähigkeiten zu erlernen. Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, die mit bloßem Auge oft nicht sichtbar ist. Manchmal verstecken kranke Menschen ihre Traurigkeit in Gesellschaft, weil sie ihrer Familie keine Probleme bereiten wollen, daher ist die diskrete Beobachtung des Verhaltens des Pensionierten sehr wichtig für die Arbeit einer Pflegekraft. Obwohl psychische Störungen oft keine körperlichen Symptome aufweisen, sollten sie nicht unterschätzt werden.

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